Sie sind die einzigen Saeugetiere auf North Island. Sie
kommen nur auf den Seychellen vor. Sie sind nachtaktiv, aber sie fliegen auch
tagsueber herum. Ihr Flug ist lautlos. Sie koennen von einer Insel zur
andern fliegen. Sie fressen gerne Feigen und andere Fruechte. Einmal konnte ich beobachten, wie ein Flughund an einem Palmblatt gehangen und den Morgentau von den Rippen geleckt hat. Sie trinken auch Meerwasser, das sie beim Fliegen aufschnappen. Sie koennen nicht nur gut fliegen, sie koennen auch ausgezeichnet auf den Baeumen herum turnen. Manchmal hoert man sie schon von weitem. Sie laermen und
streiten in den Baeumen.
Donnerstag, 31. März 2016
Warten auf die Schluepflinge
Gestern Abend haben wir uns bei zwei Schildkroeten-Nestern am Strand niedergelassen und gehofft, dass Schluepflinge aus dem Sand kommen wuerden. Theoretisch war es fuer die Schluepflinge Zeit, das Nest zu verlassen. Wir haben bis nach Mitternacht ausgeharrt, aber es ist nichts passiert.
Fuer mich war es ein Erlebnis, in dunkler Nacht am Strand zu liegen und den Sternenhimmel zu betrachten. Orions Guertel war wieder gut erkennbar und die Milchstrasse mit den unzaehligen Sternen einfach toll. Orion hat sich im Verlaufe des Abends im Westen verabschiedet. Ich konnte den grossen Wagen entdecken und spaeter das Kreuz des Suedens, das ich in Suedafrika immer erkennen konnte. Der abnehmende Mond ist erst nach Mitternacht aufgegangen. Deshalb war es dunkel.
Im Sueden sahen wir ueber lange Zeit Wetterleuchten. Irgendwo ging ein Gewitter nieder. Da der Wind von Norden kam, mussten wir keine Bedenken haben.
Nach Mitternacht wurde es fuer Jessica kalt!!!! Es war der Windchill. Sie trug nur Shorts und kurze Aermel und der Wind blies stetig, mal sanft, mal heftig. In meinen langen Hosen und Bluse mit langen Aermeln (die ich wegen eventueller Muecken angezogen hatte) war ich gut bedient.
Heute Morgen mussten wir wieder um 05:45 losfahren. Nach dem Mittagessen konnten wir den verpassten Schlaf waehrend der Siestazeit nachholen.
Fuer mich war es ein Erlebnis, in dunkler Nacht am Strand zu liegen und den Sternenhimmel zu betrachten. Orions Guertel war wieder gut erkennbar und die Milchstrasse mit den unzaehligen Sternen einfach toll. Orion hat sich im Verlaufe des Abends im Westen verabschiedet. Ich konnte den grossen Wagen entdecken und spaeter das Kreuz des Suedens, das ich in Suedafrika immer erkennen konnte. Der abnehmende Mond ist erst nach Mitternacht aufgegangen. Deshalb war es dunkel.
Im Sueden sahen wir ueber lange Zeit Wetterleuchten. Irgendwo ging ein Gewitter nieder. Da der Wind von Norden kam, mussten wir keine Bedenken haben.
Nach Mitternacht wurde es fuer Jessica kalt!!!! Es war der Windchill. Sie trug nur Shorts und kurze Aermel und der Wind blies stetig, mal sanft, mal heftig. In meinen langen Hosen und Bluse mit langen Aermeln (die ich wegen eventueller Muecken angezogen hatte) war ich gut bedient.
Heute Morgen mussten wir wieder um 05:45 losfahren. Nach dem Mittagessen konnten wir den verpassten Schlaf waehrend der Siestazeit nachholen.
Patrick
Patrick ist eine der aeltesten Landschildkroeten auf North Island. Er ist ueber hundert Jahre alt, genau weiss man es nicht. Von Zeit zu Zeit trifft man ihn im Dorf unter dem Baum mit den Golden Apple. Er liebt es, die Golden Apple zu fressen, wenn sie ueberreif sind und Alkohol enthalten. Er frisst nicht nur eine Frucht sondern mehrere. Wie beschwipst er ist, weiss ich nicht. Aber ich finde es sehr interessant, dass er diesen Geschmack mag. Ich wuerde die Fruechte alle als ungeniessbar wegwerfen. Heute habe ich ihn auf frischer Tat ertappt.
Soooo fein
Dienstag, 29. März 2016
Blue Pigeon, Paradies Fruchttaube
Diese speziellen Voegel sieht man oft und wenn man ihren Ruf kennt, entdeckt man sie noch mehr.
Wie alle Blauen
Fruchttauben ist die Paradies-Fruchttaube eine Inselart mit einem sehr begrenzten
Verbreitungsgebiet. Sie bewohnt auf den Seychellen immergrüne Wälder vom
Tiefland bis in die Bergwälder. Sie frisst überwiegend Früchte und Beeren.
Einen großen Anteil in ihrem Nahrungsspektrum haben wilde Feigen. Die
Fortpflanzungszeit fällt in den Zeitraum Oktober bis November.
Das Gelege besteht nur aus einem Ei. Die Brutdauer beträgt 28 Tage und ist damit für Tauben ungewöhnlich lang. Die Jungvögel verlassen nach 14 Tagen das Nest. Die Paradies-Fruchttaube ist bereits in Gefangenschaft nachgezüchtet worden. Dabei zeigte das Männchen während der Brutzeit ein sehr aggressives Verhalten.
Quelle: Wikipedia
Auf North
Island wurden und werden Feigen-Baeume gepflanzt, deren Fruechte die
Paradies-Fruchttaube gerne frisst. Elliot der Gartner sammelt Samen, gibt sie in eine mit
Erde gefuellte Schachtel. Aus den Samen wachsen die Setzlinge, die in
Plastikbeutel gepflanzt und in der Baumschule gehegt werden bis sie gross genug
sind, um an einem geeigneten Ort auf der Insel eingepflanzt zu werden. Mich
fasziniert es, diese Zusammenhaenge hier zu sehen und in der Baumschule
mitzuhelfen, einer speziellen Vogelart Lebensraum zu schaffen. Mich beeindruckt
auch, ueber wie viele Jahre Projekte durchgezogen werden muessen bis sich ein
Erfolg einstellt.
Die Paradies-Fruchttaube (Alectroenas
pulcherrima), auch Rotköpfige Warzentaube, Warzenfruchttaube
oder Blaue Seychellen-Fruchttaube genannt, ist eine Art der Taubenvögel.
Sie kommt mit nur einer Unterart ausschließlich auf den Seychellen vor. (Blue
Pigeon)
Die Paradies-Fruchttaube erreicht eine
Körperlänge von 25 Zentimetern. Sie ist damit eine verhältnismäßig kleine
Fruchttaube. Das Körpergefieder ist dunkelblau. Das davon auffällig abgesetzte
Gefieder an Kopf, Kehle, Kopfseiten und Nacken ist hellgrau. Die Brust und die
Halsseiten sind silbergrau. Auffallend ist die Kopffärbung. Die Wachshaut ist
stark erweitert, der Bereich der nackten Augenringe ist sehr groß. Sie hat in
diesem Bereich fleischfarbene Warzen.
Das Gelege besteht nur aus einem Ei. Die Brutdauer beträgt 28 Tage und ist damit für Tauben ungewöhnlich lang. Die Jungvögel verlassen nach 14 Tagen das Nest. Die Paradies-Fruchttaube ist bereits in Gefangenschaft nachgezüchtet worden. Dabei zeigte das Männchen während der Brutzeit ein sehr aggressives Verhalten.
Quelle: Wikipedia
Da warens wieder drei
Gestern ist Jessica Bush von London zu uns gestossen. Jess ist 29 Jahre jung, in Durban, Suedafrika aufgewachsen. Vor 8 Jahren zog Familie Bush nach London. Jess ist fuer 4 Wochen hier. Sie teilt das Zimmer mit mir. Das Kajuetenbett hat ihr gefallen. Sie schlaeft oben. Wir verstehen uns gut. Sie ist ebenfalls interessiert an den Taetigkeiten, die wir ausfuehren. Ich glaube, wir werden 2 gute Wochen miteinander verbringen.
Rebecca, Yvonne, Jessica
Samstag, 26. März 2016
Freitag, 25. März 2016
Karfreitag im Paradies
Wie immer am Freitag hatten wir heute frei. Am Morgen bin ich zuert mit dem Kayak aufs Meer gefahrren. Es war nicht so einfach, ins Meer zu kommen. Die Wellen trieben das Boot ans Land. Nachher war es wunderbar. Als ich etwas weiter draussen war, schaute ich durch den Glasboden aufs Riff und suchte Fische. Ich liess mich von den Wellen schaukeln. An Land zu kommen war einfach. Die Wellen haben mich dorthin gebracht. Ich musste nur im richtigen Moment vom Kayak springen und dass Boot festhalten und auf die naechste Welle warten. Sie schwemmte dass Kayak den Strand hinauf. Dann musste ich es nur eine kurze Strecke hoch ziehen.
Spaeter habe ich die Wanderung ueber den Huegel Bernica unternommen. Nach 1 Stunde war ich an der West Beach.
Am Nachmittag versuchte ich mich im Dolce Far Niente. Das war schoen, aber nicht lange, Ich habe es genossen, einfach ins Meer hinaus zu schauen, den Wellen zuzuschauen. Aber ich bin ein Bewegungsstyp, das habe ich gesspuert.
Spaeter habe ich die Wanderung ueber den Huegel Bernica unternommen. Nach 1 Stunde war ich an der West Beach.
Am Nachmittag versuchte ich mich im Dolce Far Niente. Das war schoen, aber nicht lange, Ich habe es genossen, einfach ins Meer hinaus zu schauen, den Wellen zuzuschauen. Aber ich bin ein Bewegungsstyp, das habe ich gesspuert.
Tenue: natuerlich die Uniform, damit die Gaeste wissen, dass ich zum Personal gehoere.
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